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Malta im November 2009
Vorgeschichte Der "geschenkte Gaul"! Das
"Monopoly"-Spiel ist in immer mehr Versionen erhältlich. Seit wenigen Monaten kann der Fan sogar eine "Malta"-Version in seine Sammlung aufnehmen. Zu diesem Anlaß veranstaltete das Fremdenverkehrsamt Malta
ein Preisausschreiben. Die erste zu beantwortende Frage war die nach dem Grund, warum man glaube, den Preis - eine einwöchige Reise in das Luxushotel "Westin Dragonara Resort" in Paceville, St. Julians, Malta -
verdient zu haben. Meine Antwort "... weil ich seit 5 Jahren in meinen Sendungen über meine Lieblingsinsel Malta berichte" überzeugte! Die 2. Frage war die nach dem "teuersten" Ort auf dem "Malta
Monopoly"-Brett. Meine Antwort war die richtige und daher gewann ich Flug und Hotelaufenthalt! (Frage an den Leser: Und wie lautet die richtige Antwort???)
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Das Hotel Im Westin nichts Neues? 5 maltesische Sterne hat das Westin Dragonara Resort zu bieten - und wenn der Gast die
Lobby betrifft, findet er dies gerechtfertigt. Konservativ, aber bezaubernd ausgestattet, breitet sich ein riesiger Raum vor dem erstaunten Auge aus. Dumm nur: an dem Schreibtisch zur Rechten befindet sich ausser einem
Computerbildschirm niemand. Verwirrt stellt der Neuankömmling fest, das erst hinter einer Säule, ebenfalls rechts, zwei Rezeptionstische aufgebaut sind. Dort wartet distanziert zurück- haltend ein Mitarbeiter für die
Aufnahme der Personalien - und der "vorüber- gehenden Beschlagnahme" von 200 EUR von der Kreditkarte, um deren Gültigkeit zu testen! Sofern ein luxuriöser "Tower Room" frei sein sollte, wird dem
"normalen" Gast ein solcher zum Aufpreis von rund 50 EUR angeboten. Begnügt sich der sparsame Tourist jedoch mit einem Standardzimmer, sollte er eines in einer der obersten der 8 Etagen und im Mitteltrakt gelegen
bevorzugen. Das sorgt nicht nur für ungehinderten Meerblick, sondern scheinbar auch für ein gepflegteres Zimmer! Der Gepäckträger beantwortet höflich-entgegenkommend die ersten Fragen. Kleine Schönheitsfehler weist jedes
Zimmer auf: sollten offene Fugen oder Bodenleisten keine winzigen Staubspuren aufweisen, klemmt die Balkontür oder die Toilettenspülung schwächelt. Dafür sind die Räumlichkeiten liebevoll eingerichtet und insbesondere das Bad
(Badewanne mit Dusche) beeindruckt durch harmonische Verbindung von Eleganz und Zweckmäßigkeit. Ein verstellbarer Rasierspiegel und jede Menge Handtücher verstehen sich da von selbst! Bis auf ein manchmal fehlendes Bügeleisen
findet sich in jedem "Appartement" Nützliches: ein moderner selbstabschaltender Wasserkocher, ein Föhn und ein Kühlschrank mit Minibar. Der Teppichboden ist sauber und schallschluckend; die Betten (Härtegrad 3) werden
zu recht als "heavenly" beworben und sind sogar nach Bestellung käuflich. Auf fast 40 Quadrat- metern findet der Nutzer einen riesigen Kleiderschrank, ein Küchenregal, einen Nachttisch mit Telefon (die Preis- angaben
für Interkontinentalgespräche entpuppten sich bei Abrechnung als WESENTLICH höher!!!), eine schöne und große Kommode, einen Schreibtisch nebst bequemen Holzstuhl, einen Couchtisch am gemütlichen Sofa sowie mindestens 3
Tischlampen, eine Stehlampe und einen 32-Zoll-LCD-Fernseher. Letzterer kann zwar um die 40 TV-Programme verbreiten, zur eingestellten Zeit wecken und jederzeit kostenpflichtige Zusatzangebote bieten, jedoch niemals mehr als 5
deutschsprachige Programme: ARD, ZDF, RTL2CH, Euronews und DWTV. Nicht unbedingt die einstellbare Klimaanlage ist zu laut, sondern eine bauliche Besonderheit: Jedes Zimmer weist eine Verbindungstür zum Nachbarzimmer auf - und
wehe, dessen Bewohner schnarcht oder ärgert sich mit einem schreienden Kind herum... Die Lage in Nähe des Partyviertels kann hin und wieder Lärm nicht ausschliessen, aber die Fenster tun ihr Bestes, dies zu verhindern! In
Nähe des Hotels ist eine eher selten angefahrene Bushaltestelle. Auf dem Hotelgelände ist ebenso ein großer Parkplatz wie neben dem großen Westin-Areal. Eine häufig angefahrene Bushaltestelle befindet sich ebenso in der
Umgebung (ca. 7 Min. Fußweg)wie ein großer Supermarkt ("Arkadia" nach ca. 5 Min. Fußweg). Hat das Zimmer nach deutschen Maßstäben nur 3 Sterne verdient, so muß das Frühstück 5 bekommen. Die Atmosphäre ist toll und
die Auswahl der Zutaten erst recht: Diverse Sorten Brötchen, Brot und Croissants, Cerealien, Obst, Eierspeisen, Würstchen, Salate, Aufschnitt, Marmelade bis hin zu Sushi lassen eigentlich keine Wünsche offen. Allerdings ist
der Kaffee beim Servieren manchmal nur lauwarm. Das Schlimmste jedoch: es ist - für ein Fünf-Sterne-Haus unwürdig - Instantkaffee! Die Entschuldigung, alle Hotels würden mittlerweile diese sparsame Unart übernehmen, sollte kein
anspruchsvoller Reisender gelten lassen! Für den Fall des Falles in Sachen Service: Statt Bestechung sorgt das eine oder andere "Grazzi Hafna" für mehr Freundlichkeit des Personals! Auf dem Aussengelände fällt
Behindertenfreundlichkeit und Kinderliebe auf. Am Becken ist ein nagelneuer Behindertenlift angebracht und 2 Minibecken lassen Kinderaugen leuchten. Zudem sorgen Druckschalter für eine Notrufgelegenheit am Beckenrand! Mit
Verbindungstür zum Hotel ist eine Kinderspielecke mit weichem Boden und Zaun eingerichtet. Der Strand ist eigentlich eine Betonfläche - aber der Meerblick entschädigt für den etwas mühsamen "Abstieg" in die Fluten.
Das Fitnesszentrum und die Qualität des Internetzugangs haben wir (39/49) nicht getestet. Alles in Allem verdient das Hotel 3 "deutsche" Sterne - und das Prädikat "Familienfreundlich"!
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Air Malta Lächeln gegen Aufpreis? Dank Air Maltas Web-CheckIn kann alles Wichtige übers Internet geregelt werden. Eine
fantastische Sache, die allerdings nur 24 Std vor Flug funktioniert. Dafür sind dann Gepäckabgabe und Boarding ruckzuck erledigt! Beim Betreten des Fliegers keinerlei Gesichtsregung beim Personal, was direkt für einen unguten
Eindruck sorgt. Die Gallery ist durch schmucke rote Vorhänge abgetrennt, die Kunstledersitze sind blau - und bequem. Allerdings darf der "Vordermann" seine Lehne nicht zum Schlafen nach hinten verstellen, sonst wird's
den Beinen zu eng! Sofort bei Erreichen der Reiseflughöhe wird serviert: Das Essen ("Standard Meal") bestand in unserem Fall aus Kartoffelecken, Hackbraten und Gemüse, dazu auf dem Hinflug Zitronenkuchen und auf dem
Rückflug eine leckere Sahnecreme. Kleine Portionen, aber durchaus lecker! Start und Landung hervorragend; vor dem Rückflug allerdings - und das erlebte ich nicht selten - 10 Minuten Abflugverspätung, die aber dank PÜNKTLICHER
Landung zu verschmerzen sind. Auf Sicherheit wird sehr geachtet - so musste ich zum Beispiel meine "Einkaufstasche", die ich ursprünglich zwischen meine Füße klemmen wollte, doch von der nun mal lächelnden Stewardess
ins Gepäckfach legen lassen... Übrigens: Sollte der Transfer nicht vom Hotel organisiert sein, empfiehlt sich zeitige Onlinebuchung bei www.maltatransfer.com
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